Geschichte-Baalsdorf

Geschichte Baalsdorf

Baalsdorfer Spendenziegel

Bei Sanierungsarbeiten in der Baalsdorfer Kirche im Jahr 2012 wurde nach der Beräumung der neuzeitlichen Verfüllschicht, im Bereich des in den 1950-er Jahren hergestellten Fußbodenniveaus, in etwa 0,30 m Tiefe ein älterer, historischer Ziegelfußboden entdeckt. Dieser...

mehr lesen

Gasthof Zum „Alten Fritz“

Vermutlich entstand der Name des alten Gasthauses, an der Ecke Baalsdorfer- und Brandiser Straße, aus der Ableitung des Vornamens des Besitzers Friedrich Elste, mit gewissem Bezug auf den preußischen König „Friedrich der Große“. Die Gaststätte war zur Zeit seiner...

mehr lesen

Sensationelle, steinzeitliche Funde in Baalsdorf

Wieder einmal gibt es Neuigkeiten vom ehemaligen Naumannschen Hof in der historischen Ortsmitte zu berichten. Familie Taraba legte im Sommer letzten Jahres hinter der Scheune einen kleinen Sandkasten für den Jüngsten der Familie an und sammelte sorgsam beim Aushub der...

mehr lesen

Naumannscher Hof am Tag des offenen Denkmals 2015

Der Einladung der Familie Taraba zum Tag des offenen Denkmals 2015 sind nach eigenen Angaben mehr Interessenten gefolgt, als erwartet. Im Laufe des Tages haben Jung und Alt an den regelmäßigen Führungen durch die historischen Räume teilgenommen. So konnten mehr als...

mehr lesen

Ein alter Hof wird saniert

Familie Naumann gehörte über Jahrzehnte das Bauerngut in der heutigen Brandiser Straße 69, etwa mittig des nördlichen Dorfangers gelegen. Das Wohnhaus ließ Gustav A. Naumann (gest. 1899) im Jahr 1882 errichten - eine Putztafel an der Giebelseite erinnert daran. Sein...

mehr lesen

Ältestes Haus von Baalsdorf gesucht

In unserem Ort gibt es gleich mehrere Wohnhäuser, die nach erstem Anschein ins 18.Jh. datiert werden können.    Durch entnommene Holzproben und deren Bestimmung kann eine genaue Klärung erfolgen. Es besteht die Möglichkeit eine Holzscheibe von einem bereits...

mehr lesen

500. Reformationsjubiläum

In diesem Jahr jährt sich zum 500. Mal der Tag der Reformation. Ungeachtet der Tatsache, dass diese Trennungsgeschichte der Christenheit bis in die Gegenwart spürbar ist, geraten besonders in diesem Jahr Martin Luther (1483-1546), sein Leben, seine 1517 angeschlagenen...

mehr lesen

Auszüge aus der Geschichte von Baalsdorf

Die früheste Urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1213 datiert. In jener Urkunde wird der Ort „Balduwinesdorp“ genannt. Laut Sprachwissenschaft bedeutet der Name Balduin bzw. Baldewin so viel wie „tapferer, kühner Freund“. Historiker sind sich darin einig, dass sich in diesem Ortsnamen der Dorfgründer, der so genannte Lokator, begründet.
Nach vielen Abwandlungen des Namens und verschiedenen Schreibweisen erhielt Baalsdorf 1790 den heutigen Namen.

Alte Karte Baalsdorf

Ein gewisser Baldewin – vermutlich ein Bauer – kam um 1150 mit seinen Gefährten hierher. Mit markgräflicher Zustimmung rodeten sie den Urwald, legten sumpfiges Gelände trocken, teilten Fluren ein und entwarfen den Grundriss des Dorfes im Sinne eines Spitzovals, das einen Dorfanger umschließt. Dem Anger zugekehrt bauten sie ihre Häuser. Ursprünglich waren es 19 Bauernhöfe, dazu die Pfarre. Man kann annehmen, dass die Siedler aus Flandern gekommen waren, galt doch in Baalsdorf flämisches Erbrecht.
Bald ging man daran, klar strukturierte Bauerhöfe anzulegen, wobei die Häuser jahrhundertelang nur ein Stockwerk aufwiesen.

Zur Völkerschlacht 1813 war Baalsdorf die äußerste Schlachtlinie, doch im Ort ist während der Schlachttage kein einziges Haus abgebrannt, was nicht zuletzt zwei mutigen Einwohnern zu verdanken ist, an die noch heute eine Gedenktafel an der Kirche erinnert.

Alte Kirche Baalsdorf

Mitten auf dem Anger steht die sehr gut erhaltene Kirche, die wohl zu Anfang des 13. Jahrhunderts als Chorturmkirche konzipiert wurde. Das spätromanische Bauwerk mit Barockausstattung wurde 1748 in der heutigen Form vollendet. Die halbrunde Apsis weist wertvolle Wandmalereien aus der Zeit um 1420 auf; einmalig ist dabei die Darstellung eines blinden Petrus‘.

Oftmals wurden die Bauernhäuser um die Jahrhundertwende durch villenartige und an städtische Bauformen erinnernde Wohngebäude ersetzt, während die traditionelle Dorfbebauung in Lehm- und Fachwerkbauweise nur noch selten erhalten blieb. Im 20. Jh. entstanden dann Siedlungs- und Gewerbeflächen an den Straßensternen vor den beiden Dorfausgängen. In den neunziger Jahren bildete sich im Winkel zwischen den nach Hirschfeld und Kleinpösna führenden Straßen ein Gewerbegebiet mit Standorten vor allem des Druck- und Verlagswesens.

Aktuelles

Vereinsfest

Liebe Vereinsmitglieder und Freunde des KHV Baalsdorf e.V. Aus organisatorischen Gründen, müssen wir unsere für den 16.06.2018 geplante Jahresfeier zum 25-jährigen Bestehen des Vereines absagen!! Die Feier wird zur nächsten Mitgliederversammlung im Februar 2019...

HOME